Einsätze 2019 FF Schönberg

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Einsatzbericht:

Für die kommunalen Ergänzungszüge des KFV Plön wurde die vierte Alarmübung durchgeführt. Auf dem Betriebsgelände des LKN (Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein) in Wendtorf fand eine Ausbildung “Deichverteidigung” statt. Zu dieser Alarmübung wurden 8 Züge KEZ alarmiert. Die Züge durchliefen den “Einsatzort” nacheinander. Das heißt, sie werden mit entsprechendem Abstand fortlaufend alarmiert. Bei dieser Übung sollte ebenfalls die “einheitliche Einsatzführung” geübt werden. Bis 06.30 Uhr mussten alle Standorte der Übung von der Übungsleitung besetzt werden (Meldekopf in Schönberg, TEL in Wendtorf und ein TEL Mitglied in der Leitstelle Mitte). Danach wurden die Züge zeitversetzt ab 06.45 Uhr alarmiert und begaben sich zu den Sammelpunkten. Anschließend fuhren die kompletten Züge zum Meldekopf. Am Meldekopf in Schönberg am Feuerwehrhaus bekam der jeweilige Zug seinen Einsatzauftrag und fuhr anschließend zur Wendtorfer Schleuse. Dort befindet sich der Betriebshof des LKN. Auch die TEL des Kreises Plön wurde bei dieser Übung mit eingebunden. Die TEL übernahm am Einsatzort auf dem Betriebshof die örtliche Einsatzleitung. Zunächst gab es eine Einweisung in die Lage und eine Erläuterung über die Notwendigkeit solch einer Alarmübung. Herr Jensen vom LKN gab den Einsatzkräften ebenfalls eine Einweisung in die Maßnahmen zur Deichverteidigung. Ferner teilte man den Zug zur Stationsausbildung ein. Nachdem die Züge ihre Übungen zur Deichverteidigung absolviert hatten, verlegten sie wieder zum Meldekopf nach Schönberg. Dort wurden die Einsatzkräfte durch die Versorgungszüge vom DRK Grebin, der 9. Feuerwehrbereitschaft und dem THW Preetz mit einem reichhaltigen Mittagessen versorgt. Danach wurden die Züge wieder aus der Übung entlassen und fuhren in ihre Standorte. Grundsätzlich konnte man feststellen, dass die Übung ein voller Erfolg war. Die geplanten Abläufe wurden sehr gut von den Feuerwehren umgesetzt. Allerdings wurde festgestellt, dass es noch leichte Probleme bei der Festlegung der Sammelplätze für die Ergänzungszüge gibt. Die Art der Festlegung war nicht allen Einsatzkräften bekannt. Es zeigte sich, dass es noch einen Schulungsbedarf bei den Wehren gibt. Weiterhin ist es erforderlich, dass nach der Alarmierung der KEZ - Züge, die Führung von einem Meldekopf übernommen werden muss. Die wichtigen Informationen an die Züge, müssen von einer Stelle aus erfolgen. Nur so kann ein reibungsloser Ablauf gesichert werden. Nach Abschluss dieser Übung sind jetzt alle 29 Ergänzungszüge des KFV Plön im Bereich "Deichverteidigung" ausgebildet worden.



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